Metall Laserschneiden bis 25 mm
Stahl, Edelstahl, Aluminium.
Zwei Trumpf-Laseranlagen mit je 6 kW, ein automatisches Lager mit 1.300 t Material und ein Prozess, der ohne Formwerkzeug auskommt.
Anfrage zu Metall Laserschneiden sendenKonturgetreu vom Prototyp bis zur Großserie — mit Daten statt Werkzeugen.
Welche Blechstärken können wir laserschneiden?
Stahl ST37 und Edelstahl schneiden wir bis 25 mm, Aluminium bis 15 mm — jeweils im Tafelformat bis 3.000 × 1.500 mm. Rohre und Profile bearbeiten wir bis 300 mm Durchmesser und 3 m Länge.
Die Grenzen gelten für den regulären Serienbetrieb. Liegt Ihr Teil knapp darüber oder darunter, klärt ein Blick auf die Zeichnung, ob es sich wirtschaftlich fertigen lässt.
Welche Laseranlagen stehen im Werk?
Zwei CO₂-Anlagen von Trumpf mit jeweils 6 kW Strahlleistung: eine Trumpf Laser 5030 für Tafelware und eine Trumpf Laser 3030 mit zusätzlicher Rohrschneideeinrichtung.
Beide Anlagen sind an ein automatisches Stopa-Lager mit 424 Palettenplätzen und 1.300 t Lagerkapazität angebunden. Das Lager beschickt die Maschinen selbstständig — auch in der mannlosen Nachtschicht.
Welche Bauteile und Branchen beliefern wir mit Laserzuschnitt?
Der größte Teil unserer Laserteile geht in den Maschinen- und Anlagenbau, in den Schaltschrank- und Gehäusebau sowie in den Stahl- und Metallbau. Typische Teile sind Grundplatten, Halter, Konsolen, Maschinenverkleidungen, Schaltschrankwände und Zuschnitte für Tragwerke.
Was diese Teile verbindet: Sie sind konturbestimmt, oft eng toleriert und gehen nach dem Schnitt direkt in einen Folgeprozess. Genau dafür ist der Laserzuschnitt in unserer Fertigungskette der erste Schritt — nicht das Endprodukt.
Laserschneiden oder Stanzen — welches Verfahren passt zu Ihrem Teil?
Laserschneiden braucht kein Formwerkzeug. Die Kontur kommt aus der Datei, beliebig komplex, jederzeit änderbar. Das ist der Weg für Prototypen, Kleinserien, Wiederholteile und alle Geometrien, die sich noch entwickeln.
Stanzen spielt seine Stärke erst bei sehr großen Stückzahlen immer gleicher, einfacher Teile aus — dort, wo sich der Werkzeugbau über die Menge amortisiert. Liegt Ihr Teil im Grenzbereich, rechnen wir beides gegen und sagen Ihnen, was wirtschaftlicher ist. Auch dann, wenn die Antwort gegen unseren eigenen Laser spricht.
Warum ist Laserschneiden bei kleinen Stückzahlen wirtschaftlich?
Weil kein Formwerkzeug gebaut werden muss. Die Kontur entsteht direkt aus Ihrer Zeichnung, die Kosten für das erste Teil unterscheiden sich kaum von denen für das hundertste.
Das macht das Verfahren besonders für Prototypen, Ersatzteile und Kleinserien attraktiv — und für Baugruppen, deren Geometrie sich während der Entwicklung noch ändert.
Wovon hängt der Preis beim Laserschneiden ab?
Vier Größen bestimmen den Stückpreis: der Werkstoff, die Blechdicke, die Schnittlänge der Kontur und die Stückzahl. Dicke und Schnittlänge bestimmen die reine Maschinenzeit, der Werkstoff den Materialanteil, die Stückzahl die Verteilung der Rüstkosten.
Den größten Hebel haben Sie meist bei der Verschachtelung. Teile, die sich gut ineinander legen lassen, nutzen die Tafel besser aus und senken den Materialanteil spürbar. Schicken Sie uns Ihre Zeichnung — wir sagen Ihnen, ob eine kleine Änderung an der Kontur den Preis bewegt.
Wie schnell lässt sich ein Teil nachbestellen?
Der gesamte Verarbeitungsprozess liegt als Datensatz vor. Eine Nachbestellung bedeutet deshalb kein erneutes Einrichten, sondern nur einen neuen Fertigungsauftrag auf denselben Daten.
Bei Wiederholteilen aus laufenden Serien liegt die Durchlaufzeit dadurch regelmäßig im Bereich weniger Arbeitstage — vorausgesetzt, das Material liegt im Lager, was bei den gängigen Stahl- und Edelstahlgüten der Fall ist.
Woher liefern wir Laserteile — und wohin?
Unser Werk steht in Merklingen direkt an der A8 zwischen Stuttgart und Ulm. Kunden aus dem Alb-Donau-Kreis, dem Raum Ulm und Neu-Ulm, Laichingen, Blaubeuren, Geislingen, Göppingen, Heidenheim und Reutlingen erreichen uns in unter einer Stunde.
Geliefert wird darüber hinaus in ganz Baden-Württemberg und Bayern sowie an Industriekunden in ganz Europa. Für wiederkehrende Serien stimmen wir feste Liefertakte ab, damit Sie nicht bei jedem Los neu disponieren müssen.
Was passiert nach dem Laserschneiden?
In den meisten Fällen ist das geschnittene Teil nur die erste Station. Wir kanten es auf unseren Trumpf-Abkantpressen, fügen es zur Baugruppe, schweißen manuell oder per Roboter und geben die Oberfläche in Beschichtung.
Der Vorteil: Ihr Teil verlässt das Werk erst, wenn es fertig ist. Keine Zwischentransporte, ein Ansprechpartner, eine Verantwortung für das Endmaß.
Diese Fertigungsschritte kombinieren wir am häufigsten mit dieser Leistung.
Schicken Sie uns Ihre Zeichnung — Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden Antwort.
Braitinger GmbH · Salbergweg 15 · 89188 Merklingen · +49 (0) 73 37 / 96 981-0 · anfrage@braitinger-gmbh.de
Zum Anfrageformular