Leistung 02 / 14

Rohrlasern bis Ø 273 mm
auf der TruLaser Tube 7000.

Die TruLaser Tube 7000 schneidet Rohre und Profile bis 273 mm Durchmesser komplett fertig: Kontur, Bohrbild und Fügegeometrie in einem Durchlauf.

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Trennen · Rohrlasern und Profilbearbeitung

Ausklinkungen, Bohrungen und Gehrungen in einer Aufspannung — statt in vier Arbeitsgängen.

Welche Rohrdurchmesser und Wandstärken sind möglich?

Auf der TruLaser Tube 7000 bearbeiten wir Teile bis 273 mm Durchmesser. Die Wanddicke reicht bei Baustahl bis 14 mm, bei Edelstahl bis 12,5 mm.

Neben Rundrohr laufen Quadrat- und Rechteckprofile sowie offene Profile über die Anlage. Für kleinere Querschnitte steht zusätzlich die Rohrschneideeinrichtung der Trumpf Laser 3030 zur Verfügung.

Was spart Rohrlasern gegenüber konventioneller Bearbeitung?

Vier Arbeitsgänge werden zu einem. Ablängen, Gehrung, Bohrbild und Ausklinkung entstehen in derselben Aufspannung — ohne Umspannen, ohne Bohrvorrichtung, ohne Anreißen.

Der größere Effekt liegt danach: Wenn die Fügegeometrie lasergenau vorbereitet ist, sitzen die Teile beim Schweißen ohne Richten zusammen. Das verkürzt die Schweißzeit und verbessert die Maßhaltigkeit der gesamten Baugruppe.

Rohrlasern oder Sägen und Bohren — wann rechnet sich was?

Bei einem geraden Schnitt ohne weitere Bearbeitung ist die Säge schneller und günstiger. Sobald aber Gehrungen, Bohrbilder, Langlöcher oder Ausklinkungen dazukommen, dreht sich das Bild.

Denn jede dieser Geometrien bedeutet konventionell einen eigenen Arbeitsgang mit eigener Aufspannung und eigener Vorrichtung. Beim Rohrlasern entstehen sie alle in einem Durchlauf. Als Faustregel: Ab der zweiten Zusatzbearbeitung am selben Teil ist der Rohrlaser meist im Vorteil — und der Vorsprung wächst mit jeder weiteren Kontur.

Wofür steht RapidCut in der Praxis?

RapidCut hält den Vorschub auch bei kleinen Konturen hoch. Statt an jeder Bohrung abzubremsen, fährt die Anlage die Geometrie mit deutlich höherem Tempo ab.

Spürbar wird das vor allem in dünnwandigem Material und bei Teilen mit vielen kleinen Ausbrüchen — dort steigt der Durchsatz erheblich, ohne dass die Schnittqualität leidet.

Welche Bauteile entstehen aus lasergeschnittenen Rohren?

Typisch sind Rahmen und Gestelle für den Maschinenbau, Traggerüste, Geländer und Aufstiege, Tritt- und Podestkonstruktionen sowie Verbindungsteile, die anschließend verschweißt werden.

Der Nutzen zeigt sich bei zusammengesetzten Konstruktionen am deutlichsten: Wenn Steckverbindungen, Passungen und Schweißnahtvorbereitung schon im Rohr stecken, fügt sich der Rahmen fast von selbst. Der Schweißer richtet nicht mehr, er fügt.

Wie stellen wir gleichbleibende Schnittqualität sicher?

Während des gesamten Bearbeitungsprozesses überwacht Sensorik den Schnitt. Abweichungen in der Rohrlage oder im Materialverhalten werden erkannt, bevor sie zum Ausschuss führen.

Zusammen mit hinterlegten, geprüften Schneiddatensätzen führt das dazu, dass das letzte Teil einer Serie dieselbe Kantenqualität hat wie das erste.

Woher liefern wir Rohrlaserteile — und wohin?

Unser Werk steht in Merklingen direkt an der A8 zwischen Stuttgart und Ulm. Kunden aus dem Alb-Donau-Kreis, dem Raum Ulm und Neu-Ulm, Laichingen, Blaubeuren, Geislingen, Göppingen, Heidenheim und Reutlingen erreichen uns in unter einer Stunde.

Geliefert wird darüber hinaus in ganz Baden-Württemberg und Bayern sowie an Industriekunden in ganz Europa. Für wiederkehrende Serien stimmen wir feste Liefertakte ab, damit Sie nicht bei jedem Los neu disponieren müssen.

Übernehmen wir auch die Weiterverarbeitung?

Ja. Gelaserte Rohre gehen bei uns direkt weiter ins Rohrbiegen, in den Schweißbereich oder in die Baugruppenmontage.

Für Sie bedeutet das eine Bestellung statt drei und ein Lieferant, der für das fertige Maß geradesteht — nicht für einen Zwischenschritt.

Passt dazu

Diese Fertigungsschritte kombinieren wir am häufigsten mit dieser Leistung.

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